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Erkältungs- und Grippezeit – jetzt vorbeugen

Auch wenn uns ein hoffentlich goldener Herbst bevorsteht, früher oder später kommt die Erkältungs- und Grippezeit. Jetzt ist die richtige Zeit, um vorzubeugen. Vielen kommt da vielleicht als erstes eine Grippeschutzimpfung in den Sinn. Dies ist jedoch in der Regel allenfalls für besondere Risikogruppen sinnvoll. Grippeimpfungen werden mit langem Vorlauf produziert, sie sind die Wette auf möglicherweise später kursierende Viren, ein präventiver Schuß mit breiter Streuung.

Gesunde Erwachsene mit einem intakten Immunsystem können eine Erkrankung oft auch ohne Impfung abwenden oder zumindest mit erträglichen Beschwerden überwinden. Aus abgewehrten oder überstandenen Infektionen lernt der Körper für die Zukunft und stärkt das körpereigene Abwehrsystem. Oft ist es also der bessere Weg, auf die Impfung und die damit verbundenen Nebenwirkungen und Belastungen durch Zusatzstoffe und Wirkverstärker zu verzichten.

Der beste Schutz gegen viele Krankheiten ist ein intaktes Immunsystem – und dafür kann man einiges tun! Jeder weiß es: Gesunde Ernährung und Bewegung an der frischen Luft sind die Grundlage. Frisches Gemüse, der berühmte tägliche Apfel, nicht zuviel Zucker, genug Schlaf und viel trinken. Wichtig sind Vitamine, vor allem C und D. Im Zweifel kann man den Wirkspiegel im Blut bestimmen lassen. Vitamin D kann man mit Tropfen, Kapseln oder Tabletten aus der Apotheke substituieren. Für den Vitamin D Spiegel ist die Ausnutzung von Sonnenstrahlen im Spätherbst und Winter wichtig - an schönen Tagen mit hochgekrämpelten Ärmeln in der Sonne sitzen (oder noch besser Spazierengehen) hilft.

Zur Vorbeugung vor Infektionskrankheiten hilft zum Beispiel die Autovaccine. Allgemein bekannt dürfte mittlerweile sein, dass bei Erkrankungswellen auf Hygiene besonders zu achten ist – regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist wichtig, Begrüßung per Handschlag vermeiden, ebenso wie den Kontakt der ungewaschene Finger mit der eigenen Schleimhaut - zum Beispiel durch "Augenreiben" (was ohnehin nicht gesund ist). Die Schleimhaut, beispielsweise die Nasenschleimhaut, ist übrigens als Grenzschicht sehr wichtig, sie zu stabilisieren hilft als Schutz. Spülungen mit Emsersalz oder Kochsalz als Hausmittel oder Symbioflor als naturheilkundliches Präparat können hilfreich sein.

Gerade bei geschwächtem Immunsystem sollte man Menschenmengen meiden, wenn die Erkrankungswellen grassieren. Läßt sich dies nicht vermeiden, so ist es aus naturheilkundlicher Sicht sinnvoll, cystus incanus einzunehmen (ein "on/off-Medikament", das bei Bedarf genommen wird - es verhindert, bildlich gesprochen, dass die Viren sich an der Schleimhaut "festbeißen" können).

Bei aufkommender Erkrankung wird gerne schnell zu Antibiotika gegriffen. Diese helfen jedoch nur bei bakteriellen Erkrankungen. Über 80% der Erkältungen und „Grippen“ sind aber viral. Hinterfragen Sie also stets kritisch, ob ein Antibiotikum wirklich sinnvoll ist. Nehmen Sie ein Antibiotikum, dann sollten Sie begleitend unbedingt ihre Darmflora unterstützen, insbesondere um einer weiteren Schwächung des Immunsystems mit entsprechenden Folgen entgegenzuwirken. Hierbei sind Milchsärebakterien wie symbiolact comp., lactobiogen oder lactobact (baby/junior/addult) oder colibiogen hilfreich.

Oft helfen bei aufkommender Erkrankung bereits einfache Hausmittel. Ingwer, pur oder heiß aufgegossen als Tee, ist ein guter Tipp. Auch Zink und Vitamin C helfen, der in der Akutphase erforderliche hohe Wirkspiegel läßt sich am besten mit Hochdosis-Infusionen erreichen, was aber einen Arztbesuch erfordert.

Ein abschließender Hinweis: Leichtes Fieber, bei Erwachsenen bis zu 39 Grad, ist für ansonsten gesunde Menschen kein Problem. Wer Fieber sofort medikamentös senkt, der greift in den natürlichen Heilungsprozeß ein und vermeidet, dass der Körper sich selbst hilft, indem er die Viren "verbrennt". Verfrühte Fiebersenkung kann also den Krankheitsverlauf in Summe negativ beeinträchtigen. Hält das Fieber länger (mehr als drei Tage) an oder steigt es höher, kommt man um den Arztbesuch nicht herum.

Weitere Informationen finden Sie hier:

zu Infektionen (hier klicken)

zur Vitamin-C-Hochdosistherapie (hier klicken)

zur Mikrobiologischen Therapie, zur Stützung der Darmflora, insbesondere auch bei Einsatz von Antibiotika (hier klicken)

 

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